Ausgezeichnet mit dem Kulturpreis der Stadt Hürth: Die Musikinitiative Hürth rockt e.V.  ++  Hürth Rockt e.V. ist Preisträger des Liberalen Preises 2011  ++  Neue Fotos von RaT 2011 in der Galerie  ++  Rock am Teich 2011-Festivalshirt ab sofort im Shop erhältlich!  ++  

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Löhrerhof plugged!

Der Löhrerhof wurde gerockt wie nie!

Am Freitag, den 07.10.2011 gab es einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art.
Ausnahmsweise veranstaltete der Verein Hürth Rockt e.V. ein „plugged“ Konzert in den urigen Räumlichkeiten. Und was für eins!
Den Anfang machte die Band The Multifuntional Steamboat. Diese Newcomer waren eine von zwei Bands, die an diesem Abend ihr Bühnenpremiere feierten. Die Jungs lieferten Garage Rock ab, der sich wirklich hören lassen konnte und meisterten den Auftritt angefeuert durch den Beifall des Publikums äußerst souverän.
Die zweite Band des Abends waren The Doghunters, die dem Hürther Publikum schon bei Rock am Teich 2011 ordentlich eingeheizt hatten. Im Löhrerhof hatten sich mittlerweile knapp 150 Musikfreunde eingefunden und feierten begeistert zu den von Punk- und Rock-Elementen eingefärbten Stücken der bisher angesagtesten Hürther Nachwuchsband.

Fraglich ist allerdings, ob The Doghunters diesen Titel noch lange für sich beanspruchen können, denn nach Ihnen folgten die Headliner des Abends, Black Sheet Message.
Und dann wurde der Löhrerhof gerockt wie noch nie zuvor. Black Sheet Message haben sich dem Rock der härteren Gangart verschrieben. Deutliche Metalcore-Einflüsse waren nicht zu überhören.

Das Publikum war nicht mehr zu halten und natürlich wurde eine Zugabe von ihnen gefordert.
Zur Begeisterung aller baten Black Sheet Message die Musiker der anderen Bands auf die Bühne und gemeinsam gaben sie eine absolut außergewöhnliche Rock-Version des Rihanna-Songs „Umbrella“ zum Besten.
So etwas hat der Löhrehrof mit Sicherheit noch nie erlebt!
Wer den ersten Auftritt von Black Sheet Message verpasst oder einfach nicht genug von Ihnen kriegen kann hat bereits am 18.11. diesen Jahres wieder Gelegenheit sie live zusehen, wenn es wieder heißt „Das Juze rockt“!

08.10.2011 16:42 von Alex Klug

Rock im Regen 2011

Einen Tag nach dem größten Festival der Region sitzt das Gefühl von Freude und Freiheit bei vielen wohl noch genauso sehr wie am Vortag. Kein Wunder: 8 Stunden Party bei Sonne und Regen mit hunderten von Gästen am Bürgerhaus Hürth haben den gestrigen Tag wohl unvergesslich gemacht.

Das war den meisten schon klar, als sich um 16:00 Uhr die Pforten für die gut 800 musikhungrigen Hürther öffneten, die bei leichtem Sonnenschein erstmal ein kühles Bier genossen.
Als um 16:15 die Kerpener Schülerband Rising Universe den ersten Akkord anstimmte, war wohl jedem klar: Das wird wieder ein "Rock am Teich" der Extraklasse. Die durchschnittlich 15-jährigen Jungs, die schon auf dem ersten Vorentscheid im Hürther Jugendzentrum überzeugen konnten, spielten sich und Publikum mit einer gelungenen Pop/Rock-Mischung schnell warm und zeigten, was im Nachwuchs steckt. Nach einer halben Stunde verließen die 5 vielversprechenden Jungs unter Applaus die Bühne.

Weiter ging es um 17:00 mit ersten rockigeren Tönen. The Dog Hunters, den Hürther Musikfans seit 2011 ein Begriff für 70s und Garage Rock, starten ihr Set mit einem AC/DC-Cover, stellten dann aber schnell klar, dass sie ihren musikalischen Vorbildern in nichts nachstehen. Als Lohn gab es vom Publikum, das sich von den ersten Regentropfen nicht ablenken ließ, die ersten Pogotänze sowie eine spontane Hinsetz- und Hochspringaktion, sodass die Dog Hunters wie auch das Publikum in dieser halben Stunde voll auf ihre Kosten kamen.

Weiter ging es dann gegen 17:45 mit einer weiteren Hürther Combo: Mono, eine Art Supergroup aus ehemaligen Hürther Konstellationen die sich schon bei früheren Ausgaben von Rock am Teich die Ehre geben durften. Publikum und Band begaben sich auf eine Reise durch unzählige Spielarten der klassischen wie modernen Rockmusik, von Blues bis Hard Rock, von Gitarrenriffs bis Mundharmonikaspiel. Das kam beim Publikum an und wurde nach über 45 Minuten Spielzeit mit reichlich Beifall belohnt.

Eine etwas weitere Reise hatte die Deutsch-Rock Band Tillmann auf sich genommen, für die sich der 7-stündige Weg aus dem tiefsten Bayern aber bezahlt gemacht hat. Nach leichter Verzögerung durch Stau und Wetterbedingungen, die sich nun immer bemerkbarer machten, fanden aber auch sie noch gegen 19:15 den Weg auf die Festivalbühne und holten sich die Belohnung für die Reise gerne ab und gaben sie an das teilweise unter die Schirme zurückgezogenem, teilweise aber immer noch treu vor der Bühne ausharrendem Publikum weiter.

Gegen 20:15 gab es unter weiteren Regenschauern einen der größten Repräsentanten der Hürther Musikszene zu sehen. GodsWill, mittlerweile zum dritten mal am Teich, gaben sich mit neuen und alten Synthirock-Liedern die Ehre. Für ihre treue Fanschar war kein Tropfen zu viel, um sie vom Mitsingen, tanzen und springen abzuhalten. Nach dem souveränen, gut 60-minütigem Heimspiel der 5 Jungs, war man am Punkt der Ruhe vor dem Sturm angelangt.

Nun war das Warten auf die Headliner Killerpilze auf dem Höhepunkt. Doch die Geduld der in den mittlerweile ziemlich starken Regenfällen Wartenden war nicht umsonst. Als Sänger Jo gegen 22:00 die Show mit den Worten "Ich würde mal sagen, wir scheißen heute auf den Regen!" einleitete, hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen. Vor und auf der Bühne stieg eine Party, wie man sie bei Rock am Teich selten erlebt hat, als wenn die Sonne zu sehen wäre und ihre Strahlen auf sie schienen, als wenn der Abend kein Ende nehmen würde und es kein Morgen gäbe. Egal ob Moshpit oder Feuerzeugstimmung, Stagedive oder dem phänomenalen "Springt hoch"-Finalsong, hier kam jeder nochmal, wetterunabhängig, auf seine Kosten, bis schließlich gegen 23:15 auch das letzte Licht erlosch.

Die Zuschauer ließen sich natürlich gerne noch auf das ein oder andere Bierchen an der Theke ein, bis der Regen dann gegen Mitternacht auch die letzten Gäste nach Hause trieb.

800 Gäste, 6 Bands, 420 Minuten Musik, 500l pro m2. Diese Zahlen lassen nur eine Bilanz zu: Dieses Rock am Teich war ein weiterer voller Erfolg für alle Beteiligten und ein Tag, der so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird.

Wir danken natürlich allen Zuschauern, aber insbesondere den Sponsoren, Bands, Organisatoren und den großartigen ehrenamtlichen Helfern! Ihr alle habt ROCK AM TEICH mal wieder zu dem gemacht was es ist: Das größte, beste und einfach geilste Festival in der Region!

Fotos folgen bald in unserer Galerie, außerdem ein weiterer Hinweis an alle Helfer: Am Freitag, dem 22. Juli steigt die große Helferparty im Pfadfinderheim auf der Luxemburger Straße.

Ansonsten sieht man sich natürlich am Samstag bei den Genialen Dilettanten, Wasted Wealth und Bodo von Zitzewitz live im Löhrerhof Hürth!

17.07.2011 20:32 von Alex Klug

RaT 2011 Vorentscheid B

Fred Kirchner, Leiter des Hürther Jugendzentrums, war hocherfreut, als sich am 03.06.2011 wieder einmal  150 Jugendliche und junge Erwachsene im Musikkeller seiner Einrichtung tummelten. Der Verein Hürth Rockt e.V. veranstaltete an diesem Abend den zweiten Vorentscheid für das Rock am Teich Festival, das am 16.07. am Platz hinter dem Bürgerhaus stattfinden wird.

 

Bei den beiden Vorentscheiden konnten sich unbekannte Bands aus dem Rhein-Erft-Kreis  eine Auftritt bei dem Großevent sichern. Beim ersten Vorentscheid (die Presse berichtete) konnten sich Rising Universe durchsetzen.

 

Der zweite Vorentscheid begann mit dem Auftritt der Hürther Band GoGo Goldfish, die allerdings nicht zur Wahl stand, da sie aus terminlichen Gründen bei Rock am Teich verhindert sein würde. Schade eigentlich! Frontsänger Nicolas Mittler, der den Hürther Kulturbegeisterten schon seit Jahren beispielsweise durch seine Auftritte bei der Hürther Literaturnacht bekannt ist, und seine Band boten tiefsinnige Texte zu asymmetrischer Musik. Eine Mischung, die man so noch nicht gehört hat und die das Publikum begeisterte.

 

Die ersten Anwärter für Rock am Teich waren dann The Doghunters, die ebenfalls aus Hürth stammen. Ihre Musik war schnell, laut und sowohl punkig als auch rockig. Sie zeigten sich selbstbewusst und gaben unter anderem auch eine gelungene Cover-Version des Ramones-Klassikers „Blitzkrieg Bob“ zum Besten.

 

Die Jungs von ShotgunMessage, die anschließend auftraten haben sich einem noch lauteren Musikstil verschrieben. Es ist schwer zu sagen, ob sie eher Deathmetal oder Metalcore spielten. In jedem Fall rissen sie ihre Fans mit.

 

Record Cavillary holten die Zuhörer dann wieder auf den Boden und ließen mit bestem englischsprachigen Garagenrock den Abend ausklingen. Hier kamen dann die Rockfans noch einmal auf ihren Geschmack.

 

Durch den Abend führte Michel Okunneck, Frontsänger der Band Godswill, die in diesem Jahr einer der Headliner von Rock am Teich sind.

 

Gewinner des Abends waren The Doghunters und sie freuten sich sehr über das anstehende Heimspiel vor großem Publikum. Fred Kirchner war mit dem Abend ebenso zufrieden wie Robert Geisler und Lukas Diehl, die beiden Vorsitzenden von Hürth Rockt e.V.. Alle drei sind hoch begeistert von der mittlerweile nun schon jahrelangen Zusammenarbeit des Vereins mit dem Hürther Jugendzentrum. Fred Kirchner erzählt gerne und voller Stolz, dass sein Jugendzentrum quasi die Geburtsstätte des Vereins war.

 

Noch nie ist es zu Problemen oder Ausschreitungen gekommen, wenn Hürth Rockt e.V. ein Konzert veranstaltet hat. Kirchner lobt das umsichtige und verantwortungsbewusste Verhalten der Veranstalter und hofft, dass er noch viele erfolgreiche Konzerte mit Hürth rockt e.V. erleben darf.

03.06.2011 20:00 von Anselm Kunstein